Zitternd ließ sich Corinna
auf ihren Parkplatz leiten, weil sie immer noch das Gefühl hatte, sie würde oben anstoßen.
Endlich stand sie und schaltete den Motor ab.
Der Ausbau des Kleinbusses hatte mich neugierig gemacht. Stolz zog sie die Schiebetür auf
und präsentierte mir eine ziemlich praktische, wenn auch nicht luxuriöse Innenausstattung.
"Sie gucken so skeptisch", sprudelte sie heraus, "glauben Sie, dass die Liege nicht
ausreichend ist? Sie dürfen ruhig Probeliegen machen."
Die abgedunkelten Scheiben des Fahrzeuges verführten mich in einer bestimmten Vorstellung
dazu, das Angebot tatsächlich anzunehmen. Ich streckte mich auf der Liege und legte sofort
meinen Fallstrick aus: "Gut ja, aber für eine zweite Person ist es sicher wirklich zu eng."
Sie nahm meine Worte als Angriff auf ihre Kreation. Mit drei Schritten war sie an meiner
Seite und zeigte mir, dass die Liege selbst für zwei Leute bequem war. Wie im Scherz nahm
ich sie in den Arm und flachste: "Nun würde sogar noch ein Paar Platz haben."
Ich war überrascht, dass sie sich bei meinem Griff kein bisschen sperrte. Im Gegenteil! Sie
legte ihren Kopf wie eine Geliebte auf meine Brust und ich drückte sie in diesem Moment
noch fester an mich. Ich wagte den ersten Kuss und sie öffnete dazu bereitwillig ihre
wunderschönen Lippen.