Die schmeißen mich raus. Ich habe den Mann in der Kreisstadt kennen gelernt. Er hat mir den Kopf verdreht und ich habe ihn heimlich ins Haus gelassen."
Susan versprach nicht, dass sie ihr Wissen für sich behalten konnte. So kam es auch, denn bei Tinas Befragung stellte sich heraus, dass für die Nacht, in der die Computer verschwunden waren, Evi von Tina praktisch ein Alibi bekam. Damit zerschlug sich Susans Verdacht, Evi könnte mit dem Einbrecher zusammenarbeiten.
Als Susan allerdings erfuhr, dass Evi mit einem fremden Mann im Weinkeller bei heißen Spielen erwischt worden war, geriet sie außer sich. Leise knurrte sie: "Und mir hat sie erzählt, wie lange sie schon keinen Sex gehabt hatte. Sie hat mich für sich eingenommen."
"Meinen Sie etwa?" setzte Susan nach.
"Ja, ich meine. Als ich mit in ihr Zimmer gegangen bin, weil sie Angst vor dem Poltergeist hatte, sind wir uns unter ihrer Bettdecke näher gekommen. Sie hat die Ausgehungerte gespielt. Dabei treibt sie es heimlich mit einem Kerl. Wer ist dieser Mensch eigentlich?"
"Ein unbeschriebenes Blatt leider nicht. Sagen Sie, Frau Wagner, haben Sie irgendwelche Kunstgegenstände im Haus?"
"Nicht, dass ich wüsste. Der ganze Kasten steht zwar unter Denkmalschutz, aber bewegliche Kunstschätze gibt es absolut nicht. Dazu stand der Bau zu lange leer und gammelte so vor sich hin."
Noch einmal wurde Evi befragt.