Ich hatte noch mitbekommen,
dass ihm seine letzte Bemerkung einen knallroten Kopf beschert hatte. War wohl ein bisschen
zu keck, wie er mir die Einweihung meines Bades empfohlen hatte und sich daran beteiligt
gesehen hatte.
Nun war es ihm sichtlich peinlich, dass wir uns wieder sahen. Schon nach ein paar Minuten
war die Peinlichkeit voll auf meiner Seite. Ich stand im Türrahmen, sah ihm bei der Arbeit zu
und redete vorsichtshalber nur über das völlig abnormale Wetter. Als er die dritte Tür des
Spiegelschrankes öffnete, schreckte ich zusammen. Zu spät! Mein unverschämt großer
Lieblingsdildo stand darin und daneben der kleinere Vibrator. Ich spürte, wie mir das Blut ins
Gesicht schoss. Vielleicht hat er an meinem Gesicht erkannt, dass ich am Boden zerstört war
und fühlte sich wieder in Vorderhand. Es war typisch für ihn, wie er einfach so sagte: "Jetzt
wird mir ja völlig klar, wovon die Spiegel blind geworden sind. Wer weiß, was die alles mit
ansehen mussten. Da könnte ich ja schon blind werden, wenn ich es mir einfach nur
vorstelle."
Ich stand sprachlos im Türrahmen. Der Kerl trieb es auf die Spitze. Er nahm den Dildo in die
linke Hand und den Vibrator in die rechte. Grinsend fragte er scheinbar sich selber: "Was
nun? Klein und flink? Oder lang und dick?"
Ich konnte es nicht mehr sehen und hören. Mit drei Sätzen war ich bei ihm und griff nach dem
Dildo.