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Erotische Leseprobe

Der Boden dazu war bereitet, weil man von allen Informationen der Außenwelt abgeschnitten war und jeder über den Tag auch sehr viel allein war. Bill wollte bei der Jagd keine Begleitung. Filomena war auch am liebsten allein, wenn sie angelte. Nur die ersten Tage hatte sie auf Hannas Begleitung bestanden, weil sie noch Angst vor dem fremden Gewässer hatte. Als sie aber merkte, dass sich keine gefährlichen Meeresbewohner sehen ließen, wagte sie sich immer weiter heraus, bei ruhigem Wasser auch mit dem alten Schlauchboot, das sie in einer Abstellkammer gefunden hatten und das schon hundertmal geflickt worden war. Der Professor hatte sich mal wieder zur Jagd abgemeldet. Als Hanna mit dem Haus und der Vorbereitung des Mittagessens fertig war, schlenderte sie zum Strand, um ein Bad zu nehmen. Sie wusste, dass Filomena auch dort war. Barfuss ging Hanna über den bereits reichlich ausgetretenen Weg. Ihre Gedanken waren in der Heimat. Wenn sie allein war, leistete sie es sich schon einmal, daran zu denken, was sie auf dieser verfluchten Insel alles entbehrte. Die Musik fehlte ihr am meisten. Sie wurde schwer damit fertig, dass ihre Unterkunft schmucklos war. Nicht mal Gardinen an den Fenstern hatten sie und zur Beleuchtung entweder Kerzen oder die Petroleumlampe. Plötzlich blieb Hanna bei ihren Grübeleien wie angewurzelt stehen. Sie wusste das Bild gar nicht gleich einzuordnen, das sie einfing.
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