Er würde die Dinge nie dem Telefon anvertrauen.
Während sich das alles in der Wohnung des Professors abspielte, rekelte sich seine Assistentin, Filomena, nackt auf ihrem Bett und gurrte sehr zufrieden: "Dich hat mir der Arzt verschrieben. Noch niemals habe ich beim Sex so geschwelgt, noch niemals musste ich Befürchtungen haben, jeden Augenblick die Besinnung zu verlieren. Du bist ein fabelhafter Mann."
"Und du die zauberhafteste Frau der Welt", entgegnete er eilig, ehe er ihre Lippen mit einem langen Kuss verschloss. Seine Hände wanderten über ihre Brüste und über den Bauch bis zu den Schenkeln. Sie zuckte zusammen und winselte: "Nein bitte, lass uns wenigstens noch drei Stunden schlafen."
Überzeugt hatte sie ihn nicht. Sie war auch gleich anderen Sinnes, als er sie zur Seite drehte und seinen Schoß ganz dicht an ihren Po drückte. Was dabei zwischen ihre Beine geriet, das war doch zu verlockend. Filomena war gerade umgestimmt und wollte sich dem pochenden Angebot wohlig entgegendrängen, da riss sie die wohlbekannte Melodie ihres Handys auf die Erde zurück. Der Mann neben ihr flüsterte: "Du hörst es einfach nicht. Wer hat das Recht, dich in deinem Intimleben zu stören?"
Filomena wusste, dass diese Handynummer nur drei Personen kannten. Alle drei waren ihr wichtig genug, um sich auch zu dieser unwirklichen Stunde zu melden.