Bei der war nicht nur hinten und vorn alles offen, sondern auch die Hüften blieben unbedeckt. Zum Schluss schrieb ich noch die schwarzen halterlosen Strümpfe auf. Einen irren Reiz übte das Foto der Kleinen aus, die nur diese Strümpfe anhatte und darüber ihr süßes Kleinod freizügig zeigte. Ich malte mir aus, wie ich Rainer damit überraschen und anmachen wollte. Ehe ich meine Unterschrift unter die Bestellung setzte, kamen mir Bedenken, ob wir es in unserem Alter nötig hatten, uns mit solchen Äußerlichkeiten aufzupeitschen. Ich schalt mich der blöden Gedanken. Von nötig haben konnte doch gar keine Rede sein. Ich war ja selbst ganz gierig nach den süßen Fummeln.
Kein Wort verriet ich Rainer von meiner Bestellung. Als sie eintraf, waren wir für den Abend nicht verabredet. Mama wunderte sich sicher, wie bald ich ihr eine gute Nacht wünschte, obwohl ich allein war. Mich hielt es nicht mehr im Wohnzimmer. Ich wollte meine neuen Errungenschaften ausprobieren. Keine Ahnung hatte ich bis dahin, was aus diesem Abend werden sollte. Für meine Anprobe machte ich mich ganz nackt. Das war schon mal eine gewaltige Verführung. Zuerst streifte ich mir die halterlosen Strümpfe über. Als ich sie auf die Schenkel zog, musste ich unwillkürlich an Rainers Reaktion denken. Mir ging es jetzt ähnlich, weil ich zum ersten Mal bewusst wahrnahm, wie mich das feine Gewebe auf der Haut anmachte.